inventMAP
Patentmodul

Patente sind kein Archiv.

Sie sind eine Wissensquelle, eine Landkarte eures Technologiefelds, eine Ideenquelle — und vor allem ein Sprungbrett: Ihr müsst nicht alles neu erfinden, was anderswo längst gelöst ist. Die meisten Werkzeuge hören bei der Trefferliste auf. inventMAP fängt dort an — und macht aus Patenten das Werkzeug, mit dem eure Entwickler täglich arbeiten.

Patentanalyse in inventMAP
Der Weg

Finden → Verstehen → Nutzen

Eine Patentrecherche ist schnell gemacht. Der Wert entsteht danach: wenn aus Dokumenten Schlüsse werden und aus Schlüssen eine Entscheidung. Genau diesen Weg führt inventMAP zu Ende — nah genug am Arbeitsalltag, dass man ihn nicht für ein Projekt aufspart, sondern nebenbei geht.

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Finden
Ihr beschreibt euer Thema in normalen Worten — inventMAP baut daraus die Suchkästen, schlägt Klassen vor und zeigt vorab, wie viele Treffer dabei herauskommen. Kein Kurs in Abfragesprache nötig. Die Recherche bleibt als benanntes Objekt bestehen: mit Notizen, Markierungen und Analyse-Einstellungen.
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Verstehen
Jeder Treffer wird EINMAL methodisch gesichtet — und trägt danach: das gelöste Problem, das Lösungsprinzip, seine Stufe auf den Entwicklungslinien, den technischen Widerspruch und die Erfindungshöhe. Aus einer Trefferliste wird eine auswertbare Wissensbasis, aus der sich die Analysen von selbst füllen.
3
Nutzen
Was ihr herausgefunden habt, bleibt nicht im Werkzeug: Der Chat beantwortet Fragen an die ganze Treffermenge, der Wächter meldet jede neue Anmeldung in eurem Feld, und Bericht wie Recherche lassen sich mit Kollegen, Patentanwalt oder Kunden teilen — ganz ohne eigene Lizenz.
Im Patentmodul enthalten

Fünf Bausteine, ein Arbeitsweg

So arbeitet ihr im Modul — von der ersten Suche bis zum Bericht, den ihr weitergebt. Alles, was hier steht, ist im Patentmodul enthalten; was darüber hinausgeht, steht weiter unten sauber getrennt.

1Recherche & Suche

Vom Satz zur Suchstrategie — ohne Abfragesprache

Jede Recherche ist ein eigenes Objekt: benannt, jederzeit wieder öffenbar, mit Notizen, Markierungen und Verlauf — privat für euch allein oder für das Projektteam sichtbar. Der Einstieg bleibt euch überlassen: Beschreibt in eigenen Worten, was ihr sucht, und der Assistent baut daraus die Suchkästen. Oder tippt einfach einen Begriff, eine Patentnummer, eine Klasse. Oder baut die Kästen von Hand — UND, ODER, NICHT, Wortabstand, Titel oder Volltext, Schreibweisen als Gruppe am Begriff. Beide Wege greifen ineinander: Der Assistent macht den ersten Wurf, ihr justiert. Eine Zählvorschau sagt euch vorher, ob ihr bei 12 oder 12.000 Patentfamilien landet, und die Spalte „Was drinsteckt“ zeigt Anmelder, Klassen, Jahre und Länder eurer aktuellen Treffermenge — anklicken grenzt ein. Und wenn eine Suche ins Leere läuft, sagt euch die Diagnose, welcher Kasten die Null verursacht, statt euch raten zu lassen.

Vom Satz zur Suchstrategie — ohne Abfragesprache — Ansicht 1
2Treffer sichten

Schnell einen Überblick — und die Rosinen behalten

Wichtig ist, sich zügig ein Bild zu machen. Dafür gibt es verschiedene Ansichten und Filter: nach Jahr, Land, Anmelder und Rechtsstand, sortiert nach Relevanz oder Datum, wahlweise je Patentfamilie statt je Einzelschrift. Interessante Treffer markiert ihr mit dem Stern, Notizen hängt ihr direkt an das jeweilige Patent — privat oder fürs Team freigegeben. Zusätzlich könnt ihr Treffer als gut oder als unpassend bewerten: Daraus schärft die Suche im nächsten Durchgang nach, ohne dass ihr die Kästen selbst umbauen müsst. Jedes Patent öffnet sich in einer Detailkarte mit Kurzfassung, Ansprüchen, Beschreibung, Zeichnungen, Patentfamilie, Rechtsstands-Ampel und Zitaten in beide Richtungen. Volltexte werden geholt, wo es sie strukturiert gibt — einmal beschafft, bleiben sie gespeichert und stehen jeder weiteren Auswertung zur Verfügung. Das ist der Unterschied zwischen einer Sichtung aus dem halben Abstract und einer aus den Ansprüchen.

Schnell einen Überblick — und die Rosinen behalten — Ansicht 1
3Analysen

Das Herzstück: nicht zählen, sondern verstehen

Die meisten Werkzeuge zählen Patente — nach Jahr, nach Anmelder, nach Land. Das sagt, wer fleißig war, aber nichts darüber, was in den Dokumenten steht. inventMAP sichtet jeden Treffer einmal methodisch und entlockt ihm, was für die Entwicklung zählt: Welches Problem wurde gelöst? Mit welchem Wirkprinzip? Welcher technische Widerspruch steckt dahinter — welche Größe wurde auf wessen Kosten verbessert? Auf welcher Stufe der Entwicklungslinien steht die Lösung, und was käme als Nächstes? Welcher Werkstoff ersetzt welchen, und mit welcher Begründung? Daraus entstehen Auswertungen, die eurer eigenen Entwicklung Hinweise geben: Welche Funktionen sollte euer Produkt haben? Welche Probleme wurden im Feld wie gelöst? Welche Lösungsarten sind gut belegt — und welche wären denkbar, werden aber von niemandem genutzt? Genau diese Lücken sind die interessanten Stellen. Und die Sichtung ist kontoweit gespeichert: einmal bezahlt, in jeder weiteren Auswertung wiederverwendet.

Das Herzstück: nicht zählen, sondern verstehen — Ansicht 1
4Chat

Sprich mit deiner Treffermenge

Statt vierhundert Kurzfassungen zu lesen, fragt ihr einfach. „Wie wird die Temperatursensierung in diesen Patenten gelöst?“, „Gibt es Lösungen ohne Feder?“, „Was ist das wiederkehrende Hauptproblem in diesem Feld?“ — der Chat antwortet aus den gesichteten Patenten, nennt sie beim Namen, und jede Nennung ist anklickbar: ein Klick, und der Treffer steht offen vor euch. Als Sparringspartner taugt er auch für die unbequemen Fragen — was habe ich übersehen, wo widersprechen sich die Quellen? Grundlage ist immer eure Treffermenge, nicht das freie Raten eines Sprachmodells.

Sprich mit deiner Treffermenge — Ansicht 1
5Alerts & Reports

Dranbleiben — und weitergeben, auch ohne Lizenz

Jede Recherche kann zum Wächter werden: wöchentlich bis quartalsweise neu ausgeführt, gemeldet wird nur, was wirklich neu hinzugekommen ist. Die Mail ist dabei nur der Bote — dahinter steht eine gestaltete Report-Seite mit Zeichnung, Titel, Anmelder, Datum und Kurzfassung je neuer Anmeldung, dazu die Beobachtungen des Wächters. Der Bericht ist eingefroren: Er zeigt für immer den Stand dieses Laufs und taugt damit als Beleg. Weitergeben könnt ihr beides — den Bericht ebenso wie die lebende Recherche samt ihren Analysen als Leseansicht. Empfänger brauchen keine inventMAP-Lizenz: eigener Link, auf Wunsch mit Passwort, jederzeit widerrufbar, mit Aufruf-Zähler. So bekommt die Geschäftsführung alle vier Wochen eine lesbare Seite statt einer Trefferliste, um die sich niemand kümmert.

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Dranbleiben — und weitergeben, auch ohne Lizenz — Ansicht 1
Über das Patentmodul hinaus

Was die anderen Module mit Patenten machen

Damit die Grenze klar ist: Die beiden folgenden Werkzeuge arbeiten mit Patenten, gehören aber NICHT zum Patentmodul. Sie kommen mit Produktentwicklung beziehungsweise Strategie — und beide Pakete enthalten das Patentmodul vollständig.

Modul Produktentwicklung
Gezielte Umgehung eines Patents oder einer Patentgruppe
Ein fremdes Schutzrecht steht im Weg. inventMAP zerlegt es in seine Problemkette — welches Problem löst es, welcher Widerspruch steckt dahinter, welche Funktion erfüllt es tatsächlich — und erzeugt daraus Umgehungskonzepte mit Belegpflicht: Jedes Konzept nennt den Anspruch, den es meidet, und das verbleibende Risiko. Dabei bleibt es nicht bei dem einen Dokument: Über Vorwärts- und Rückwärtszitate zieht inventMAP das Umfeld hinzu und umgeht die ganze Patentgruppe statt eines Einzelstücks. Mit Funktionsmodell und Trimming. Das Ergebnis ist ein Arbeitsstand für eure Entwicklung — keine Rechtsauskunft; die Bewertung bleibt beim Patentanwalt.
Beispiel-Umgehungsbericht ansehen
Modul Strategie
Patent-Monitor: Dauerbeobachtung statt Einzelrecherche
Der Patent-Monitor beobachtet fortlaufend, wer auf euren Produktgruppen anmeldet: euer Portfolio als Spielfeld, darüber Mitbewerber und Kunden, darunter Lieferanten, in der Mitte ihr selbst — über die Zeit. Gemeldet wird, wenn ein Lieferant oder Kunde plötzlich in eurem Feld anmeldet, wenn die jüngeren Anmeldungen auf eine höhere Entwicklungsstufe springen, oder wenn ein Unbekannter heranwächst. Gewichtet nach Patentfamilien statt nach Einzelschriften — wer in mehreren Ländern anmeldet, gibt viel Geld aus und meint den Markt ernst.
Im Hintergrund

Der Bestand, der mitwächst

Wir wandeln laufend relevante Patente in Problem-Lösungs-Netze um: Jedes Patent wird als Kette aus Problem, Widerspruch und Lösung hinterlegt, statt als Dokument abgelegt zu werden. Dieser Bestand wächst kontinuierlich — und mit ihm der Nutzen für alle, die im Netz arbeiten (Modul Produktentwicklung).

Das Patent kommt zum Problem
Taucht in eurem Netz ein Problem auf, schlägt das Werkzeug Patente vor, die genau dieses Problem schon gelöst haben — auch aus ganz anderen Branchen, denn verglichen wird die verallgemeinerte Problemstellung, nicht das Bauteil.
Eure eigenen Schutzrechte melden sich
Ein Patent, das ihr bezahlt habt und nicht nutzt, ist totes Kapital. Eure eigenen Schutzrechte kommen dort wieder ins Spiel, wo sie passen, statt im Aktenschrank zu altern.
Fremde Ideen mit Warnzeichen
Vorschläge aus fremden Patenten sind sichtbar gekennzeichnet: Hier hat jemand anders das Recht. Genau das ist oft der beste Startpunkt — die Idee aufwerten, weiterentwickeln und über die Umgehung zu einer eigenen Lösung machen.
Der Anspruch

Das tägliche Werkzeug des Entwicklungsingenieurs

Patentarbeit gilt als Pflichtübung: einmal am Projektanfang, dann nie wieder. Wir bauen das Gegenteil — ein Werkzeug, das man aufmacht, weil es beim Konstruieren hilft. Wer einmal gesehen hat, wie viel gelöstes Problem in einer Patentschrift steckt, arbeitet gern damit.

Methodisch gesichtet
Jeder Treffer trägt Problem, Lösungsprinzip, Evolutionsstufe, Widerspruch und Erfindungshöhe — auf TRIZ-Grundlage, nicht als Schlagwortwolke. Das macht Patentmengen vergleichbar statt nur zählbar.
Bis zur Konsequenz
Der Weg endet nicht mit Erkenntnis, sondern mit einem Arbeitsstand: einem Bericht, den ihr weitergebt, einem Wächter, der dranbleibt — und, mit den weiteren Modulen, Umgehungskonzepten und Lösungsvorschlägen am eigenen Problem.
Ehrlich über Lücken
Jede Auswertung weist aus, worauf sie beruht — wie viele Treffer tief gesichtet sind, wo Volltexte fehlen, und dass die jüngsten 18 Monate systematisch unvollständig sind. Lieber eine sichtbare Lücke als eine glatte Zahl.
Vertraulich per Bauart
Was ihr sucht, verrät, was ihr vorhabt. EU-Betrieb, europäische KI-Modelle wählbar, Trennung bis in die Datenbankzeile — Details auf der Sicherheitsseite.
Für wen

Drei typische Einstiege

„Wir wollen wissen, was es schon gibt.“
Der Normalfall: Recherche anlegen, Treffer sichten, Analysen laufen lassen — und am Ende einen Bericht in der Hand haben, den auch die Geschäftsführung liest. Das ist vollständig das Patentmodul.
„Wir wissen nicht, was der Wettbewerb tut.“
Recherche anlegen und den Wächter einschalten — ab da meldet sich das Werkzeug von selbst, wenn in eurem Feld etwas Neues angemeldet wird. Wer das systematisch über sein ganzes Portfolio will, nimmt zusätzlich den Patent-Monitor aus dem Strategie-Modul.
„Uns blockiert ein Patent.“
Im Patentmodul findet ihr das Schutzrecht samt Familie, Rechtsstand und Zitatumfeld. Die geführte Umgehung mit Funktionsmodell und belegten Konzepten gehört zum Modul Produktentwicklung — das Patentmodul ist darin enthalten.

Aus Patenten wird bei euch bisher nichts?

Fangt mit einer einzigen Recherche an — und seht, was nach der Trefferliste noch kommt.

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